Heitlingen bei Hannover
Ein Dorf und seine Vereine stellen sich vor.
Heitlingen ist ein kleines, ruhiges Dorf nördlich von Hannover. Es liegt am Rande von Moor und Heide, ist in offener Bauweise errichtet und weist noch heute viel Grün zwischen den Grundstücken aus. Nicht zu unrecht verdiente es den Namen Dorf unter den Eichen.
So klein und unbedeutend das Dorf auch scheinen mag, hat es doch eine lange Geschichte. Die Ortschronik sagt hierüber aus:
Die Geschichte unseres Dorfes ist mit dem Gutshof eng verbunden. Es ist nicht genau festzustellen, ob bäuerliche Siedlungen aus germanisch-sächsischer Zeit den Ursprung bildeten, oder ob der Gutshof der Anfang einer ersten Siedlung war. Heitlingen wird von Namensforschern nach dem zuerst am Ende des 12. Jahrhunderts  aufgetauchten Ortsnamen “Hetlaghe” als Siedlung auf freier, mit Heide bewachsener Fläche gedeutet. Als Papst Georg VIII. im Jahre 1187 das Kloster Loccum in seinen Schutz nahm und ihm alle Besitz bestätigten, unter den Gütern auch eine Hufe Landes in “Hetlege” (Heitlingen) genannt. Es ist aber kaum anzunehmen, dass diese Hufe Land die Keimzelle des jetzigen Rittergutes gewesen ist, das als Wasserburg Hetlaghe schon im Jahre 1310 bezeugt wurde, dann als “Hetlege”, “Hetlage”, “Laghe” und “Hetlingen”    geschrieben worden ist. Über die Entstehung des Ortes bestehen heute zwei Deutungen:
Erstens:
Da eine Hufe Landes ( 30 Morgen ) als Besitz des Kloster Loccum genannt wird, kann mit Recht angenommen werden, dass unter der Oberherrschaft des Klosters hier der Wald gerodet worden ist und der gerodete Grund an Meiersleute gegeben wurde. Und so wäre die in der Gemeinde von den Ahnen überlieferte Ansicht richtig und bestätigt, dass vor Luthers Zeit nur drei Meierstellen im Dorfe gewesen seien, nämlich die heute noch größten Höfe:
Evers Nr. 1
Tegtmeyer  Nr. 2
Gosewisch Nr. 3
Zweitens:
Im Jahre 1310 wird die Wasserburg Hetlaghe zuerst urkundlich bestätigt. Es kann    angenommen werden weder, daß sächsische Bauern hierher in den Lawn (Lawnwald) vorgedrungen und um einen Edelhof seßhaft geworden sind, dessen Besitzer dann den Ortsnamen (Hetlingen) angenommen hat. Zumindest hat sich ein Edelgeschlecht, als die Familiennamen im 12. Jahrhundert aufkamen, nach dem Orte benannt und den Namen “Hetleghe” in einer Urkunde von 1310 verbrieft. Erst aus dem Jahre 1585 haben wir ein ungefähres Bild von dem inzwischen angewachsenen Ort. Damals gab es hier drei Halbspänner: Den jungen Hermann Plumhoff, Lüdeke Picht und Heinrich Evers, sowie fünf Köthner: Braun, Lüdeke Plumhoff, Gerke, Curt Backmann und Gerke Renneberg. Die Halbspänner waren mit Langrohr, die Köthner mit Federspieß   ausgerüstet. Zu Anfang des 17. Jahrhunderts (1629) liegt über den Ort urkundlich nachweisbar folgende Aufzeichnunge vor:
“Dieses Dorf liegt an einem halbsandigen und halbmoorigen Ort. Das Feld liegt an einer Seite am Dorf herunter. Die Hude, Trift und Weide hat sie im Wohlde auf und nieder bis für das Dorf Resse, den lütgen Wohld bis an den Zuschlag herunter bis nach Authern zu und also den Wohld durch hin und wieder, sowohl mit Hornvieh als Pferden. In der Cananohe und im Zuschlage dürfen sie aber durchaus nicht weiden.
Sie mögen auch im Amt Ricklingen nach der Millien hinauf nach der Authern daselbst zu, bis auf die Dännecken Berge die Authern hinunter bis für den Authernhagen, von dannen wieder  bis hinter die Osterwölder Gehäge und der Osterwölder Wald hierdurch bis nach der Heidlinge zu hüten”.    
Das genannte Gut Heitlingen war mit Ausnahme der Jahre 1870 bis 1911 Rittergut. Nach dem 2. Weltkrieg war es dann bis 1978 in öffentlicher Hand. Die Ländereien waren an Heitlinger Landwirte verpachtet und wurden nach 1978 verkauft. Das Gutshaus mit Hof und Garten wurde von Harry Thiele erworben. Es war in den Nachkriegsjahren sehr heruntergekommen und vom neuen Besitzer vorbildlich renoviert. Harry Thiele stellt seither das ehemalige Stallgebäude, das innerlich zu einem imposanten Raum umgebaut wurde, kulturelle Veranstaltungen usw., zur Verfügung.
Bis 1867 waren in der Nähe des Gutes 18 größere und kleinere Höfe entstanden, die das Dorf Heitlingen bildeten. Das Dorf wuchs in den darauffolgenden Jahren bis zum 2. Weltkrieg um weitere 30 Ansiedlungen an. Erst nach dem 2. Weltkrieg vergrößerte sich der Ort schneller und zählt heute über 100 Häuser.
Die Bevölkerungsschichtung, die bis 1940 fast ausschließlich aus Landwirten bestand, hat sich in der Zeit danach durch die Flüchtlingswanderung und durch die Stadtflucht wesentlich verschoben. Der Anteil des landwirtschaftlichen Erwerbszweiges ist auf einen kleinen Teil der Bevölkerung zurückgegangen, während mehr als dreiviertel der ortsansässigen Erwerbstätigen heute im gewerblichen Sektor und in Dienstleistungs- betrieben ihren Lebensunterhalt verdienen. Auch das Ortsbild ist dadurch stark verändert worden. Geblieben ist aber die Zusammengehörigkeit und die Kameradschaft.
Stadt Garbsen
Garbsen
 liegt am nördlichen Rand Hannovers und hat derzeit eine Einwohnerzahl von knapp 63.000, und ist damit nach
          selbst die zweitgrößte
Diese wiederum ist der Nachfolger des ehemaligen Landkreises Hannover. Im Bereich der Bundesrepublik Deutschland ist dies eine einmalige Konstruktion.
Durch die unmittelbare Lage am Rand der Landeshauptstadt ist Garbsen eigentlich in weiten Kreisen der Bevölkerung Deutschlands kaum bekannt, und das, obwohl Garbsen zum Kreis der größten Städte Niedersachsens zählt. Allenfalls durch die Verkehrsdurch- sagen über Staus auf der A2 im Raum Garbsen ist ein gewisser Bekanntheitsgrad vorhanden.
Die Dorfchronik
Die Stadt setzt sich aus den Stadtteilen Havelse, Alt-Garbsen, Auf der Horst, Garbsen-Mitte, Berenbostel, Stelingen, Heitlingen, Osterwald, Frielingen, Horst, Meyenfeld und Schloss Ricklingen zusammen. Sie wird von 3 wichtigen Verkehrsadern in ost-west bzw. südost-nordwestliche Richtung regelrecht durchtrennt. Es sind dies der Mittellandkanal und die Bundesautobahn 2, sowie die Bundesstraße 6 Hannover - Nienburg - Bremen. Hinzu kommt der unmittelbar an das Stadtgebiet angrenzende Verkehrsflughafen Hannover - Langenhagen, dessen Einflugschneisen u.a. über den Bereich Frielingen - Osterwald - Heitlingen - Stelingen führen. All dies führt zu einer hohen Verkehrs- und Umweltbelastung der Stadt, ist aber auch gleichzeitig eine Chance.
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